Wir tragen Lasten

... und das seit 1964


Die Anfänge der GHH liegen in der namensgebenden Hütte „Gute Hoffnung“, die 1782 in Oberhausen ihren Betrieb aufnahm. Zusammen mit der St.-Antony Hütte aus dem Jahr 1758 und der Hütte „Neu-Essen“ war dies die Geburtsstunde des Ruhrgebiets als Eisenverarbeitungszentrum. 1808 wurden die drei Hütten unter der Hüttengewerkschaft und Handlung Jacobi, Haniel & Huyssen (JHH) zusammengeschlossen.

Ab 1820 konzentrierte sich die JHH vermehrt auf den Maschinenbau und produzierte Dampfmaschinen, Dampfschiffe, Lokomotiven, Eisenbahnschienen und Brücken. Ab 1854 kamen diverse Erz-und Kohlegruben hinzu und gliederten sich in den Konzern ein.

1873 wurde die bisherige Personenhandelsgesellschaft in den Aktienverein für Bergbau und Hüttenbetrieb, Gutehoffnungshütte (GHH) umgewandelt und stieg ab 1870  in die Stahlproduktion ein.

1920 übernahm die GHH die Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG (M.A.N), wodurch sich die Belegschaft insgesamt verdoppelte. Nach verschiedenen Entflechtungen des Konzerns und Ausgliederungen von Geschäftsfeldern, die nach dem Ende des 2. Weltkrieges stattfanden, entstand ein neuer Konzern unter dem Namen GHH Sterkrade AG.

Dieser Konzern wuchs in den Jahren 1960 bis 1970, unterstützt durch weitere Zukäufe, zum größten Maschinenbaukonzern in Europa an. Zum Ende der 80er Jahre, nach turbulenten Jahren innerhalb des Konzerns, wurde die GHH letztendlich unter dem Namen der bisherigen Tochter MAN neu geordnet und der Firmensitz von Oberhausen nach München verlegt.

Die in Oberhausen verbliebenen Firmenteile firmierten unter dem Namen MAN Gutehoffnungshütte. Bereiche wie Fahrzeugbau, Radsatzfertigung und der Schraubenverdichterbau wurden verkauft, führen aber bis heute teilweise noch das Kürzel GHH in ihrem Firmennamen. Aus dem Unternehmensbereich „Bergbau-und Tunnelbaufahrzeuge“ wurde im Jahr 1995 schließlich die GHH Fahrzeuge GmbH gegründet, die 1999 von der Schmidt Kranz Holding übernommen wurde.

Seit 2005 befindet sich der Firmensitz in Gelsenkirchen.